Vorher
Nachher5Habitatstamm am Waldkindergarten
Beerfelden
Statt den Baum ganz zu fällen, haben wir ihn eingekürzt. Der Stamm bleibt als Lebensraum für Tiere stehen.

Bevor die Säge läuft, schauen wir nach, wer im Baum wohnt – mit Drohne, Wärmebildkamera, Endoskop, Ultraschallmikrofon und Wildkamera.
In vielen Bäumen wohnt jemand: Vögel brüten in der Krone, Spechte und Meisen in Höhlungen, Fledermäuse in Spalten oder hinter loser Rinde. Gerade alte und abgestorbene Bäume sind beliebte Quartiere.
Ist ein Nest besetzt oder eine Höhlung bewohnt, darf der Baum nicht gefällt werden – das ganze Jahr, auch im eigenen Garten. Vom Boden aus ist das oft nicht zu erkennen. Deshalb prüfen wir jeden Baum, bevor wir anfangen, und schauen während der Arbeit in der Krone noch einmal genau hin.
Je nach Baum setzen wir diese Hilfsmittel ein:
Für den Blick in Kronen, die von unten nicht einzusehen sind: Nester, Höhlungen, Spalten.
Macht Tiere sichtbar, die sich in Höhlungen, hinter Rinde oder im dichten Laub verstecken.
Damit schauen wir direkt in Höhlungen und Spalten und prüfen, ob sie bewohnt sind.
Macht die Rufe von Fledermäusen hörbar. So erkennen wir, ob Fledermäuse im Baum sind, und können die Art bestimmen.
Zeigt über mehrere Tage oder Nächte, ob eine Höhlung genutzt wird – und wann Jungvögel ausgeflogen sind.
Wir warten, bis die Brut abgeschlossen ist. Mit der Wildkamera sehen wir, wann die Jungvögel ausgeflogen sind, und fällen, bevor eine zweite Brut beginnt. So müssen Sie nicht unnötig lange warten.
Fledermäuse sind streng geschützt. Ein Baum mit Fledermausquartier bleibt in der Regel stehen. Bei Bedarf begleiten wir die Kommunikation zur Genehmigungseinholung.
Ist eine Höhlung leer, kann gefällt werden. Wo es der Standort zulässt, raten wir trotzdem oft zum Habitatstamm.
Muss die Krone weg, kann der Stamm oft stehen bleiben. Ein solcher Habitatstamm ist Lebensraum für Spechte, Fledermäuse, Insekten und Pilze – im ökologischen Sinn oft wertvoller als ein gesunder Baum.
Am Gartenrand oder am Waldrand ist das meist eine gute Lösung. Über dem Spielplatz, an der Straße oder direkt am Haus geht die Sicherheit vor. Ob ein Habitatstamm bei Ihnen passt, entscheiden Sie – wir sagen Ihnen ehrlich, was möglich ist.
Vorher
Nachher5Beerfelden
Statt den Baum ganz zu fällen, haben wir ihn eingekürzt. Der Stamm bleibt als Lebensraum für Tiere stehen.
Vorher
Nachher2Heidelberg
Massiver Zunderschwamm: Statt den Baum zu fällen, haben wir die Krone stark eingekürzt. Der Stamm bleibt als Lebensraum erhalten.

Wald-Michelbach
Hier lässt der Kletterer einen Teil des Baumes stehen als sogenannten "Habitatstamm"
2Grasellenbach
Die Buche haben wir aus dem Hubsteiger Stück für Stück abgetragen.

Heidelberg
Ein Spechtloch wurde verschlossen, damit es nicht besiedelt werden kann.
Im Privatgarten ja – aber nur, wenn im Baum keine Vögel brüten und keine Höhlungen bewohnt sind. Genau das prüfen wir.
Das kommt darauf an. Eine Höhlung kann die Stabilität schwächen, sie kann aber auch ein wertvoller Lebensraum sein. Wir helfen Ihnen herauszufinden, was bei Ihrem Baum zutrifft.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns per WhatsApp oder E-Mail. Wir kommen vorbei und prüfen den Baum vor Ort.
Lieber per E-Mail? info@arboristas.de
Erreichbar Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa 9–13 Uhr